Schleudertrauma

Schleudertrauma

Definition: Symptome nach einer plötzlichen, ruckartigen Überstreckung der Halswirbelsäule (meistens durch einen Aufprall ausgelöst), ohne direkte Schädigung von Schädel, Gehirn, Rückenmark und Halswirbelsäule.

Symptome

  • Schwindel
  • Benommenheit
  • Brennende oder stechende Schmerzen im Hinterkopf
  • Hör- und Sehstörungen, Einschränkungen des Gesichtsfeldes
  • Aufmerksamkeitsstörungen, Desorientierung
  • Rasche Erschöpfbarkeit
  • Schlafstörungen
  • Schwächegefühl
  • Schmerzen und/oder Missempfindungen in Gesicht und Armen
  • Gangunsicherheiten
  • Muskelfunktionsstörungen
  • Spasmen

Häufig halten die Beschwerden sehr lange an. Eine Forschungsarbeit vom Autohersteller Volvo kam zu dem Ergebnis, dass 17 Jahre nach der Schleudertrauma-Verletzung 55% der Verunfallten noch darunter leiden und 5-8% berufsunfähig werden. (Quelle: wikipedia)

Anlaufstelle

Schleudertraumaverband Schweiz

Empfohlene Therapien

Empfohlene Therapien vom Schleudertraumaverband Schweiz:

  • Akupunktur
  • F.M. Alexander-Technik
  • Shiatsu
  • Kinesiologie
  • Atemtherapie
  • Chiropraktik
  • Feldenkrais
  • Osteopathie
  • Craniosacraltherapie
  • Homöopathie
  • klassische Physiotherapie inkl. Lymphdrainage
  • medizinisch therapeutische Kräftigungstherapie

Schleudertrauma

Aus kinesiologischer Sicht

Durch den Aufprall werden die Halswirbelsäule und die Halsmuskulatur massiv gefordert.

Die Muskelanspannung, welche in so kurzer Zeit während dieser ruckartigen Bewegung entsteht, kann sich nicht mehr oder nur langsam von selbst wieder lösen.

Dem Körper ist es also nicht mehr möglich, die Halswirbelsäule und deren Muskulatur wieder in einen Entspannungszustand zu bringen.

Emotionale Zustände wie Schock und Angst, welche während dem Aufprall aktiviert und im Hirn abgespeichert werden, können zudem einen Entspannungszustand erschweren.

Schleudertrauma

Vorgehen in der Kinesiologie bei Schleudertrauma

Strukturell:

Ihre ganze Struktur wird gerichtet, Fokus auf Halswirbelsäule: Diese wird sehr sanft und langsam mobilisiert, damit eventuell eingeengte Nerven- und Blutbahnen wieder frei sind und optimal funktionieren können.

Ihre Schädelknochen werden auf Beweglichkeit überprüft. Schwachstellen erhalten mehr Aufmerksamkeit und werden ausgeglichen.

Physiologisch

Ihre Muskulatur um Atlas, Axis, den Schulter- und Nackenbereich wird mit Hyperton X und anderen Techniken sehr sanft bis in die Tiefe gelockert und entstresst.

Emotional

Noch vorhandene Schock- und Angst-Gefühle werden verarbeitet.

This entry was posted on Sonntag, August 22nd, 2010 at 12:13 and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

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