Wie wird in der Kinesiologie ausgeglichen

Was ist mit „ausgleichen“ gemeint?

  • Die ganze Knochenstruktur richten, damit sich Muskeln, Sehnen, Bänder an einer guten Körperstruktur orientieren können
  • Verspannte Muskeln entspannen, damit sie optimal funktionieren können
  • Stress in einer bestimmten Situation oder Stress verursacht durch ein bestimmtes Erlebnis, auf ein Minimum reduzieren
  • Meridianenergie mit Akupunkturpunkten wieder zum fliessen bringen

Wie wird ausgeglichen?

mit Akupunkturpunkten

Akupunkturpunkte werden mit einem „Stift“, genannt Taijin, stimuliert. Keine Nadeln.

mit Klanggabeln (Klanggabeln erstellt aus gemessenen Frequenzen, z.B. Hirnwellen s.Wikipedia)

  • aktivieren oder gleichen Hirnwellen aus
  • unterstützen Organfunktionen
  • aktivieren oder gleichen Meridianenergie aus

mit manuellen Techniken

kaufen Adalat onlinewirkt auf Chakrazentren (Kombination von max. vier Klanggabeln)mit Zentrirungstechniken
  • fördern Zentrierung
  • bringt Struktur (Wirbelsäule, Gelenke usw.) in eine gesunde Position
  • entspannt die Muskulatur

mit anderen Punkten

  • Neurolymphatischen (Stimulieren den Lymphfluss)
  • Neurovaskulären (Regen den Parasymphatikus an, fördern Entspannung)

im  Gespräch

  • Negative Erfahrungen aufarbeiten (u.a. Trauma, Schock)
  • Zielorientierte Gesprächstechniken

Schleudertrauma

Schleudertrauma

Definition: Symptome nach einer plötzlichen, ruckartigen Überstreckung der Halswirbelsäule (meistens durch einen Aufprall ausgelöst), ohne direkte Schädigung von Schädel, Gehirn, Rückenmark und Halswirbelsäule.

Symptome

  • Schwindel
  • Benommenheit
  • Brennende oder stechende Schmerzen im Hinterkopf
  • Hör- und Sehstörungen, Einschränkungen des Gesichtsfeldes
  • Aufmerksamkeitsstörungen, Desorientierung
  • Rasche Erschöpfbarkeit
  • Schlafstörungen
  • Schwächegefühl
  • Schmerzen und/oder Missempfindungen in Gesicht und Armen
  • Gangunsicherheiten
  • Muskelfunktionsstörungen
  • Spasmen

Häufig halten die Beschwerden sehr lange an. Eine Forschungsarbeit vom Autohersteller Volvo kam zu dem Ergebnis, dass 17 Jahre nach der Schleudertrauma-Verletzung 55% der Verunfallten noch darunter leiden und 5-8% berufsunfähig werden. (Quelle: wikipedia)

Anlaufstelle

Schleudertraumaverband Schweiz

Empfohlene Therapien

Empfohlene Therapien vom Schleudertraumaverband Schweiz:

  • Akupunktur
  • F.M. Alexander-Technik
  • Shiatsu
  • Kinesiologie
  • Atemtherapie
  • Chiropraktik
  • Feldenkrais
  • Osteopathie
  • Craniosacraltherapie
  • Homöopathie
  • klassische Physiotherapie inkl. Lymphdrainage
  • medizinisch therapeutische Kräftigungstherapie

Schleudertrauma

Aus kinesiologischer Sicht

Durch den Aufprall werden die Halswirbelsäule und die Halsmuskulatur massiv gefordert.

Die Muskelanspannung, welche in so kurzer Zeit während dieser ruckartigen Bewegung entsteht, kann sich nicht mehr oder nur langsam von selbst wieder lösen.

Dem Körper ist es also nicht mehr möglich, die Halswirbelsäule und deren Muskulatur wieder in einen Entspannungszustand zu bringen.

Emotionale Zustände wie Schock und Angst, welche während dem Aufprall aktiviert und im Hirn abgespeichert werden, können zudem einen Entspannungszustand erschweren.

Schleudertrauma

Vorgehen in der Kinesiologie bei Schleudertrauma

Strukturell:

Ihre ganze Struktur wird gerichtet, Fokus auf Halswirbelsäule: Diese wird sehr sanft und langsam mobilisiert, damit eventuell eingeengte Nerven- und Blutbahnen wieder frei sind und optimal funktionieren können.

Ihre Schädelknochen werden auf Beweglichkeit überprüft. Schwachstellen erhalten mehr Aufmerksamkeit und werden ausgeglichen.

Physiologisch

Ihre Muskulatur um Atlas, Axis, den Schulter- und Nackenbereich wird mit Hyperton X und anderen Techniken sehr sanft bis in die Tiefe gelockert und entstresst.

Emotional

Noch vorhandene Schock- und Angst-Gefühle werden verarbeitet.

Angst

Die Angst

Evolutionsgeschichtlich hat die Angst eine wichtige Aufgabe. Sie schärft unsere Sinne damit wir in Gefahrsituationen angemessen reagieren (z.B fliehen) können.

Der Energieaufwand für eine Flucht ist sehr gering (wenige hundert kcal), während die Folgen einer Bedrohung äusserst schwere Auswirkungen haben können. Deshalb sind die Sensoren für Angst sehr empfindlich eingestellt, was oft zu Fehlalarmen führt.

In der heutigen Zeit bestehen ganz andere lebensbedrohliche Gefahren als in der Zeit der Jäger und Sammler. Als Jäger und Sammler war die ständige Aufmerksamkeit allfälliger Drohungen äusserst wichtig. Nach der Aufmerksamkeit folgt, falls eine gefährliche Situation zur Realität wird, die Angst, welche uns alle Voraussetzungen zur Flucht oder zum Kampf bereitstellt.

Die Gefahren der heutigen Zeit sind eher kalkulierbar. Wir wissen mehrheitlich, in welcher Situation wir uns welcher Gefahr aussetzen und achten uns in diesen Momenten auf ein angemessenes Verhalten. Eine Angst, welche uns auf Flucht oder Kampf vorbereitet, ist also oftmals nicht notwendig. Doch genau das passiert bei Vielen trotzdem. Die „Angst-Sensoren“ sind zu sensibel eingestellt.

Gründe dafür gibt es viele. Häufig entstehen übermässige Angstreaktionen durch Erfahrungen, Erlebnisse, Einstellungen und Beobachtungen.

Kurz und bündig

Funktion

Schutz: Sinne schärfen, damit man in Situationen der Gefahr angemessen reagieren kann (Flucht, Kampf…)

Definition

Angst allgemein: Empfindungs- und Verhaltensreaktion aus Ungewissheit, (körperlicher) Anspannung und Furcht, die durch eine eingetretene oder erwartete Bedrohung hervorgerufen wird.

Phobie: Angst vor einem bestimmten Objekt oder einer bestimmten Situation

Angststörung: andauernde Kontrollverluste oder Lähmungen

Beteiligte Hirnbereiche

An der Entstehung der Angst und den folgenden Reaktionen, sind folgende Hirnbereiche beteiligt:

  • Amygdala
  • Hypothalamus
  • Koordinationsstelle für Angst- und Fluchtreflexe (periaquäduktales Grau)
  • Hirnkern zur Regulierung der Atmung (Nucleus parabrachialis)
  • Gesichtsnerven (5. und 7. Hirnnerv)
  • vegetatives Nervensystem (N. Vagus)

folgende Hormone werden ausgeschüttet:

  • Acetylcholin
  • Cortisol
  • Adrenalin
  • Noradrenalin
  • Dopamin

Die Amygdala spielt dabei die zentralste Rolle:

Die Amygdala

  • ist zentrale Verarbeitungsstation für externe Impulse und deren vegetativen Auswirkungen
  • Ist für emotionale Einfärbung von Informationen zuständig
  • spielt eine wichtige Rolle bei emotionaler Bewertung und Wiedererkennung von Situationen sowie Analyse möglicher Gefahren

Der Angstzustand kann mit Kinesiologie behandelt werden.

Angst Therapie

Angste

Die Amygdala (= Mandelkern, Corpus amygdaloideum) ist ein Mandelförmiger Kern, bestehend aus 13 weiteren Kernen. Sie wird dem Limbischen System angeordnet und befindet sich tief in unserem Hirn.

Funktion:

erhält Informationen von allen Sinnen:

  • Sehen
  • Hören
  • Riechen
  • Schmecken
  • Tasten

sendet Informationen an:

  • den Hypothalamus – zur Freisetzung von Stresshormonen (ACTH) und Aktivierung des vegetativen Nervensystems -> Gefühl entsteht
  • den Nerv vagus– vegetatives Nervensystem – zur Beeinflussung des Magen-Darm-Trakts
  • Hirnkerne – (Locus caeruleus, Nucleus tegmentalis lateralis, dorsalis, Area tegmentalis ventralis) – zur Produktion von Acetylcholin, Adrenalin und Dopamin
  • Koordinationsstelle für Angst- und Fluchtreflexe (periaquäduktales Grau, wird oft zur Formatio reticularis gezählt)
  • Regulationszentrum der Atmung (Nucleus parabrachialis)
  • Gesichtsnerven (5. und 7. Hirnnerv) zum Auslösen von ängstlichen Gesichtsausdrücken

Was passiert genau?

Erstes Erlebnis mit Situation X:

Es geschieht ein Stress beladenes Ereignis.

Beispiel: ein Knabe spielt alleine auf dem Spielplatz. Ein alter Mann an einem Stock geht aus unerklärlichen Gründen auf den Bub zu und schimpft mit ihm. Der alte Mann setzt darauf seinen Weg fort ohne weiteren Kommentar. Im Moment, in dem der Mann zu schimpfen beginnt, passiert im Kind eine Reaktion: Schock, zittern, schwitzen etc. Ist der Mann weg, überfällt den Knabe ev. eine Trauer, Ohnmacht, Wut, die er gerne teilen möchte. Da er jedoch alleine auf dem Spielplatz ist, fühlt er sich in diesem Moment einsam. Der Junge geht nach Hause zur Mutter.

In seinem Hirn wird folgendes Abgespeichert:

  • alleine auf dem Spielplatz = traurig und einsam
  • alter Mann mit Stock = schimpft = Schutzmechanismus aktivieren: zittern, schwitzen, Herzpochen

Nachdem der Sohn der Mutter die Situation schildern und sie ihn trösten konnte, geht der Junge wieder spielen.

Jahre später:

Das Kind wird zu einem jungen Mann, der sein Studium an der Universität begonnen hat. Er kann sich nicht erklären, warum er vor Professor X, einer der ältesten Professoren, ins schwitzen kommt. Sobald der Professor den Saal betritt und sein Blick in seine nähe kommt, beginnt das Herz des jungen Mannes schneller zu schlagen, er zittert, hat Angstgefühle und fühlt sich einsam.

Folgendes ist passiert:

  • Bild Professor wird in Amygdala verglichen. Resultat: = alter Mann auf dem Spielplatz
  • Schutzmechanismus auslösen: schwitzen, zittern, Herzpochen

Da alle Sinne an der Angstverarbeitung beteiligt sind, reicht es aus, einen bestimmten Geruch zu riechen, Geschmack zu schmecken, etwas zu hören oder zu sehen. Das Bild des Professors wird im Hypothalamus und Amigdala mit dem Bild vom Mann auf dem Spielplatz verglichen. Der Professor scheint nach Amigdala dem altem Mann von damals zu gleichen, was die ganze Reaktion wieder aktiviert.

die Angst kann therapiert oder behandelt werden mit kinesiologie

Vorgehen in der Kinesiologie bei Angst

  1. Sie definieren die angstauslösende Situation
  2. Sie beschreiben Ihr Wunschverhalten in dieser Situation
  3. Hinderungsgrund für Ihr gewünschtes Verhalten bezw. Ursprung Ihrer Angst erkennen
  4. Ursprung, Hinderungsgrund verarbeiten (mit Bildveränderung = aus Situation generierte Stressgefühle abbauen, damit neue Handlungsmöglichkeit besteht)
  5. Ziel aktivieren mit allen Sinnen
  6. Sie verlassen die Praxis und integrieren ihr neues Lebensgefühl in der Realität

Begleitend werden Symphatikus / Parasymphatikus und Hirnbereiche mit spezifischen Akupunkturpunkten stimuliert und ausgeglichen:

  • Limbisches System
  • Amygdala
  • Hypothalamus

Und folgende Hormone anhand Ampullen ausgeglichen:

  • ACTH
  • Acetylcholin
  • Adrenalin
  • Dopamin
  • Serotonin

Sie werden weder Hormone noch andere Mittel einnehmen oder verschrieben erhalten.

Migräne

Migräne

Migräne ist eine komplexe neurologische Erkrankung, eine vorübergehende Funktionsstörung des Gehirns. Ihr Hauptsymptom sind wiederkehrende Kopfschmerzattacken, die von neurologischen und vegetativen Störungen begleitet werden können.

Quelle: Klinik Königstein: www.migraene-klinik.de

Wie können sie feststellen, ob sie an Migräne leiden?

Bei einer Migräne leiden sie unter einer Kombination von Symptomen. Neben pulsierenden Kopfschmerzen können sie von folgenden Symptomen begleitet sein: Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen, Licht-, Geruchs-, Geschmackempfindlichkeit, Lichterscheinungen, Flimmern, Lähmungserscheinungen, Schwindel, allgemeines Krankheitsgefühl.

Man unterscheidet unter diversen Migränearten. Die relevanteste Unterscheidung ist Migräne mit und ohne Aura.

Der Unterschied: Bei Migräne mit Aura, kommt es vor der Attacke zu neurologischen Ausfällen (Seh- und Sprachstörungen, Sensibilitätsstörungen, Drehschwindel, etwas doppelt sehen…). Bei einer Migräne ohne Aura können ähnliche Störungen auftreten, jedoch während und nicht vor der Attacke.

Trifft das nicht auf sie zu, dann informieren sie sich weiter über die verschiedenen Kopfschmerzarten:

Was kann eine Migräne auslösen?

Lebensmittel, Glutamate, Stress, traumatische Erlebnisse, Hormone, Lebensrythmus, Schlafmangel, Wetterumschlag, Allergene

Was passiert bei einer Attacke?

Im Hirn

Ein Reiz (Emotion, Schlaf, Hormone…) stimuliert den Hypothalamus. Dieser sendet elektrische Impulse zum oberen Hirnstamm, resp. zum Trigeminusnerv. Der Trigeminusnerv wird dadurch stimuliert, was wiederum elektrische Impulse auslöst, die an die Grosshirnrinde gelangen und dort den Schmerz verursachen.

Blutgefässe

Weiter wurde beobachtet, dass die Blutgefässe in der Dura mater – in welcher sich auch schmerzempfindliche Fasern des Trigeminusnervs empfinden – während einer Attacke anschwellen.

Kinesiologische Arbeit mit Migränekunden

Strukturell:

Ihre ganze Struktur wird gerichtet, Fokus auf Halswirbelsäule: Diese wird mobilisiert, damit eventuell eingeengte Nerven- und Blutbahnen wieder frei sind und optimal funktionieren können.

Ihre Schädelknochen werden auf Beweglichkeit überprüft. Schwachstellen erhalten mehr Aufmerksamkeit und werden ausgeglichen.

Physiologisch

Ihre Muskulatur um den Schulter- und Nackenbereich wird mit Hyperton X

und anderen Techniken bis in die Tiefe gelockert und entstresst. Wenn sie oft oder fast dauerhaft im Hals- / Nackenbereich angespannt sind, können wir daran arbeiten, dass Sie in Zukunft vermehrt oder oft entspannt sind im Hals- / Nackenbereich.

Nahrungsmittel, von welchen Sie vermuten, dass sie bei Ihnen eine Migräne auslösen, werden ebenfalls getestet und ausgeglichen.

Emotional

Wann Sie Ihre erste Migräne hatten und in welcher Situation Sie sich damals befanden, spielt eine grosse Rolle. Sorgfältig wird die damalige Situation erfragt und mit Ihrem Einverständnis verarbeitet.