Migräne

Migräne

Migräne ist eine komplexe neurologische Erkrankung, eine vorübergehende Funktionsstörung des Gehirns. Ihr Hauptsymptom sind wiederkehrende Kopfschmerzattacken, die von neurologischen und vegetativen Störungen begleitet werden können.

Quelle: Klinik Königstein: www.migraene-klinik.de

Wie können sie feststellen, ob sie an Migräne leiden?

Bei einer Migräne leiden sie unter einer Kombination von Symptomen. Neben pulsierenden Kopfschmerzen können sie von folgenden Symptomen begleitet sein: Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen, Licht-, Geruchs-, Geschmackempfindlichkeit, Lichterscheinungen, Flimmern, Lähmungserscheinungen, Schwindel, allgemeines Krankheitsgefühl.

Man unterscheidet unter diversen Migränearten. Die relevanteste Unterscheidung ist Migräne mit und ohne Aura.

Der Unterschied: Bei Migräne mit Aura, kommt es vor der Attacke zu neurologischen Ausfällen (Seh- und Sprachstörungen, Sensibilitätsstörungen, Drehschwindel, etwas doppelt sehen…). Bei einer Migräne ohne Aura können ähnliche Störungen auftreten, jedoch während und nicht vor der Attacke.

Trifft das nicht auf sie zu, dann informieren sie sich weiter über die verschiedenen Kopfschmerzarten:

Was kann eine Migräne auslösen?

Lebensmittel, Glutamate, Stress, traumatische Erlebnisse, Hormone, Lebensrythmus, Schlafmangel, Wetterumschlag, Allergene

Was passiert bei einer Attacke?

Im Hirn

Ein Reiz (Emotion, Schlaf, Hormone…) stimuliert den Hypothalamus. Dieser sendet elektrische Impulse zum oberen Hirnstamm, resp. zum Trigeminusnerv. Der Trigeminusnerv wird dadurch stimuliert, was wiederum elektrische Impulse auslöst, die an die Grosshirnrinde gelangen und dort den Schmerz verursachen.

Blutgefässe

Weiter wurde beobachtet, dass die Blutgefässe in der Dura mater – in welcher sich auch schmerzempfindliche Fasern des Trigeminusnervs empfinden – während einer Attacke anschwellen.

Kinesiologische Arbeit mit Migränekunden

Strukturell:

Ihre ganze Struktur wird gerichtet, Fokus auf Halswirbelsäule: Diese wird mobilisiert, damit eventuell eingeengte Nerven- und Blutbahnen wieder frei sind und optimal funktionieren können.

Ihre Schädelknochen werden auf Beweglichkeit überprüft. Schwachstellen erhalten mehr Aufmerksamkeit und werden ausgeglichen.

Physiologisch

Ihre Muskulatur um den Schulter- und Nackenbereich wird mit Hyperton X

und anderen Techniken bis in die Tiefe gelockert und entstresst. Wenn sie oft oder fast dauerhaft im Hals- / Nackenbereich angespannt sind, können wir daran arbeiten, dass Sie in Zukunft vermehrt oder oft entspannt sind im Hals- / Nackenbereich.

Nahrungsmittel, von welchen Sie vermuten, dass sie bei Ihnen eine Migräne auslösen, werden ebenfalls getestet und ausgeglichen.

Emotional

Wann Sie Ihre erste Migräne hatten und in welcher Situation Sie sich damals befanden, spielt eine grosse Rolle. Sorgfältig wird die damalige Situation erfragt und mit Ihrem Einverständnis verarbeitet.

This entry was posted on Dienstag, Juli 27th, 2010 at 15:30 and is filed under Praxis News. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

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